TPS bei Alzheimer-Demenz – Umfrage 2025 zeigt klinische Erfahrungen aus Instituten weltweit
Bei der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) handelt es sich um eine innovative Behandlungsmethode für Patienten mit Alzheimer-Demenz. Wir führen jährlich Umfragen durch, um ihre Anwendung besser zu verstehen und einen Überblick über die Patientenzahlen sowie einen klinischen Gesamteindruck der Behandlungsergebnisse zu gewinnen. An der diesjährigen Umfrage haben 33 Zentren teilgenommen. Die Auswertung liefert interessante Einblicke in die praktische Anwendung der TPS bei Patienten mit Alzheimer-Demenz.
Anzahl der mit TPS behandelten Patienten mit Alzheimer-Demenz
Die Auswertungen der Umfrage ergaben, dass allein im letzten Jahr 2025 in den 33 befragten Zentren 785 Patienten in mehr als 17 690 Sitzungen wegen ihrer Alzheimer-Demenz mit TPS behandelt wurden.
Anwendung der TPS: Sitzungen und Impulse
Die Umfrage ergab, dass 88 % der Zentren das empfohlene TPS-Behandlungsprotokoll anwenden:
- 6 000 Impulse pro Sitzung
- sechs initiale Behandlungssitzungen
Zusätzliche Auffrischungssitzungen werden von 97% der Zentren durchgeführt, und zwar in der Regel im Abstand von durchschnittlich sieben Wochen.
Verwendete Energiestufen bei der TPS-Behandlung
Mehr als die Hälfte der Zentren (rund 56 %) verwendet die empfohlene Energiestufe von 0,25 mJ/mm². Diese entspricht der maximal anwendbaren Energie innerhalb des TPS-Protokolls.
Weitere:
- 38 % der Zentren nutzen 0,20 mJ/mm²
- 6 % verwenden individuelle Energiestufen
Klinischer Gesamteindruck mit TPS: Behandlungsergebnisse und Nebenwirkungen
In Übereinstimmung mit den bereits veröffentlichten klinischen TPS-Studien ergab unsere Umfrage, dass viele Zentren einen besseren klinischen Gesamteindruck der Behandlungsergebnisse der Patienten erreichten. So stellten 55% der Zentren geringfügige Verbesserungen und weitere 41% signifikante Verbesserungen fest. Etwa 3% der Zentren gaben an, dass der Zustand ihrer Patienten stabil geblieben sei, während kein Zentrum eine Verschlechterung meldete.
Die Mehrheit der Zentren (94%) konnte keine Nebenwirkungen feststellen. Wenn Nebenwirkungen auftraten, waren diese in der Regel gut verträglich, leicht ausgeprägt und klangen innerhalb weniger Stunden wieder ab. Als Nebenwirkungen wurden Kopfschmerzen angegeben.
Die TPS-Umfrage von 2025 vermittelt wertvolle klinische Einblicke in den Einsatz der TPS. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Umfrage im nächsten Jahr.
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